Handelsplatz Nummer 1 der Welt für Rohkaffee ist – die Schweiz. Unter anderem ist sie dies aufgrund eines gigantischen Foodkonzerns mit Sitz in der Westschweiz. Aber nicht nur. Es gibt in unserem Land auch eine ansehnliche Zahl an Kaffeeröstereien und Kaffeevertriebsunternehmen.

Etwas unerwartet, dass ich schon wieder etwas zu Regen schreiben kann. Aber gut, dies ist schliesslich immer-wenn-es-regnet.ch…

Beim Reisen kommt man immer wieder an Läden vorbei, die quasi nur etwas anbieten. Dieses dafür in Hülle und Fülle. Zum Beispiel alles, was aus Plastik ist: Da gibt es dann in tausend Varianten Dosen, Becher, Waschkörbe, Eimer, Klobürsten, Bälle, Kleiderhaken, Futternäpfe, Wäscheklammern, Gummienten – und eben einfach alles aus Plastik (ihr glaubt ja gar nicht, was man da alles findet!!).

Immer wenn es Nacht wird im Amazonas – und das ist bereits um achtzehn Uhr, wenn die Sonne untergeht – suchen sich alle tagaktiven Vögel ihren Schlafplatz. In der Stadt Leticia zum Beispiel lassen sich Abertausende von Papageien in den Bäumen des Parque Santander nieder. Eine volle Stunde lang flattern die grünen Vögel in Scharen heran, und ihr Zwitschern und Zetern übertönt jeglichen Stadtlärm.

Wenn es nicht regnet, ist es im Amazonas heiss. Sehr heiss. Feucht-heiss. Eigentlich mag ich das überhaupt nicht. Denn wo feucht-heiss, da Mücken. Die mögen mich sehr. Ich sie hingegen nicht. Ich wünsche jeder einzelnen den Tod. Warum nur tue ich mir das dann an und reise mitten ins Amazonasbecken?

Unser erster kleiner Ausflug weg von der Habitat Sur Reserva in die Stadt Leticia wird gleich zu einem kleinen Abenteuer: Kaum angekommen und kurz über den Markt geschlendert, fegt ein stürmisches Gewitter über die Stadt herein.

Auf Reisen ist immer mit Überraschungen zu rechnen. Die einen mag man mehr, die anderen weniger. Auch Kolumbien hält gleich in den ersten 24 Stunden schon einige Surprisen für uns bereit. Wundertüte Nummer 1:  Unser Flug von Bogotá nach Leticia hat vier Stunden Verspätung.

Schon mal von Adelheid oder Ruprecht gehört? Von Strix oder Ferdinand? Jungwinzer Stephan Herter gibt seinen Weinen ungewöhnliche Namen. Und sorgt dafür, dass sich zwischen seinen Reben am Taggenberg bei Winterthur auch Tiere wohl fühlen. – Ein Porträt.

Vor einem Monat ist mein Schwiegervater weggeflogen. Ohne uns etwas zu sagen hat er sich Flügel wachsen lassen und sich davongemacht. 

«Two roads diverged in a wood, and I – I took the one less traveled by, And that has made all the difference.» Aus: THE ROAD NOT TAKEN (1915), Robert Frost – In den Ferien lernen wir diesen Menschen kennen, der ist fast 20 Jahre lang erfolgreicher Informatiker in Frankreichs Metropole Paris. Doch dann will er etwas Neues machen.

Bereits als ich in Madrid in den Wagen einsteige, höre ich, wie Schweizerdeutsch gesprochen wird. Eine Sitzplatzdiskussion. Ich grinse, sage «Grüeziwohl» und dass ich den Platz 93 am Fenster hätte. «Ja, säg ou», staunt einer von diesen, ein langer, etwas schlaksig wirkender Kerl, der es kaum glauben kann, dass er in einem spanischen Zug neben einer Schweizerin zu sitzen kommt.

Die Idee meines Co-Bloggers Erwin aufgreifend, gibt’s mal wieder was auf die Ohren. Carpe diem!

Chiles Küste erstreckt sich über viereinhalbtausend Kilometer von Nord nach Süd. Eine Küste voller Fjorde und unzähligen Inseln. Kein einfaches Gebiet für die Schifffahrt, insbesondere im südlichen Patagonien, wo ein raues Klima herrscht und das Meer oft von Stürmen heimgesucht wird. Die Liste der vor Chiles Küsten verunglückten Schiffe ist lang. – Wir besuchen einen Leuchtturmwärter.

… kommt mir Nashville in den Sinn. Zugegeben, nicht der Ort aller Orte. Aber damals war ich Fan von Südstaatenmusik und für 6 Monate in den USA. Und es ergab sich, dass ich von einer Freundin von einer Bekannten von meinem damaligen Freund – ja, wirklich! – für zwei Wochen die Wohnung in Nashville hüten durfte, weil sie selber gerade bei der Bekannten in San Diego weilte.

Wenn ich ein persönliches Reise-Best-of der letzten 10 Jahre machen müsste, wäre eine Destination ganz, ganz weit oben. Papua Neuguinea – das Land der Hexenbeschwörer, Kannibalen, Krokodiljäger und der 700 Sprachen (!). Obwohl mein Besuch schon 8 Jahre her ist, hat sich das Land in mein Gedächtnis eingebrannt wie kein Zweites. Mit meinen Fotos und den eingebauten Videos will ich euch einen kleinen Einblick in die Welt von Papua Neuguinea geben. Wer sich für die Kreolsprache Tok Pisin (weit verbreitet in Papua Neuguinea) interessiert, kann hier einige Phrasen nachlesen.  Im Kontrast zur atemberaubenden Schönheit des Landes stehen die sehr grundlegenden Probleme, die Papua Neuguinea hat. Es besteht eine extreme häusliche Gewalt, eine hohe Arbeitslosigkeit, mangelhafte Schulbildung und ein horrendes Gesundheitssystem (vgl. Statistik der WHO).          

Da lag ich also in Yangon in meinem Drei-Quadratmeter-Zimmer, bei 35°C und einer horrenden Luftfeuchtigkeit, und fühlte mich hundeelend. Etliche Zeit hatte ich schon in der engen Etagentoilette verbracht, denn alles was ich zu mir nahm, kam postwendend wieder raus.

Es fühlt sich wunderbar an, zurück in Buenos Aires zu sein. Die Strassen und Plätze sind vertraut, die Cafés, Restaurants und Buslinien auch, und in der Bar an der Ecke arbeiten die gleichen Leute wie eh und je. Dennoch ist Buenos Aires diesmal anders. Kühler. Hektischer. Lauter. Auf eine Art, wie ich es noch nie erlebt habe.

Es geschah vor zwei Wochen, an einem ziemlich kalten Nachmittag. Der Regen hatte sich gerade erst verzogen, und ich war mit dem Rennrad von  Glarus Richtung Linthal unterwegs. Da kam mir jemand entgegen.